» Play this game with me – I apologize «
[...] I don’t like it but
There’s nothing left to say
Does it ever get any better
Or will I feel this way the rest of my life
I just can’t get it together
But now and then I’m losing my mind [...]
So könnte der heutige Tag ansatzweise in Zeilen gepackt sein. Es ist wieder einer dieser Tage, wo man an sich selbst zweifelt: ist es das was man tut, das Richtige? Die Unzufriedenheit mit sich selbst, lähmt einen und verklärt den Blick. Und am Ende des Tages erst erkennt man, dass man selbst Schuls ist an dem scheiß Tag. Heißt es nicht, man gestaltet sein Leben selbst, malt jeden Weg selbst und öffnet und schließt die Türen vor und hinter einem selbst?
Manchmal lebt man dahin und wenn man drüber nachdenkt bemerkt man, dass das Leben einer Geschichte aus einem Buch entstanden sein kann. Nennen wir mal ein Beispiel: Heute ist dein erste Schultag und es regnet und Gewitter streift über das Land. Das könnte ein Anzeichen dafür sein, dass Schuljahr oder noch schlimmer, der Rest deiner Schulzeit miserabel und quälend verläuft.
Ein weiteres Beispiel: Du träumst die Nacht davon, dass der Garten deiner Oma der Ausgangspunkt für einen Krieg in deiner Heimatstadt ist. Du flüchtest, machst dich unsichtbar um von den Soldaten nicht entdeckt zu werden und bist die ganze Zeit auf der Flucht, streifst achtsam durch deine Heimat aus Angst getroffen zu werden. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass es in dir selbst brodelt. Die Heimatstadt als Symbol deiner Seele und Krieg das Zeichen für die Unzufriedenheit und Angst, die du mit dir selbst jeden Tag innerlich auskämpfst. Du versuchst dich zu verstecken und willst dich nicht deiner Ängste stellen.
In einem Buch träumen die Charaktere immer prophetisch. Träume sind wohl die Reinheit deiner Wahrheit, die in dir schlummert und dir jede Nacht zeigen will, was wirklich mit dir los ist. Doch das Leben ist keine Geschichte – es ist nichts fiktives. Es ist real. Und so schwer es manchmal auch scheint, das Leben ist nicht etwas, das man mit dem tätigen des Reset-Knopfes wieder auf Anfang zurückstellen kann. Es gibt auch kein strg+z das den letzten Schritt wieder rückgängig macht.
Manchmal muss man die falschen Türen öffnen und einen Weg neuzeichnen, ehe man erkennt, was einem wirklich wichtig ist. Und in der letzten Zeit habe ich die Unzufriedenheit mit mir selbst irrtümlicherweise an Menschen ausgelassen, die immer für mich da sind und da reicht keine Entschuldigung. Auch Menschen, die glaubten mich zu kennen, erfuhren nun auch die schlechten Seiten an mir, die vergangene Freunde an mir jahrelang versuchten zu ändern. Doch manche Sachen sind in dir verpflanzt. Wem schlechtes widerfährt, der zweifelt alles an. Steigert sich in Frustration und Verzweiflung. Das nagt an einem wie die Maus an dem Käse. Wir suchen uns das kleinste Schlupfloch, weinen und hoffen, keiner erkennt uns, niemand findet uns.
Manchmal ist es einfach besser seine Seele reinzuwaschen. Die Tränen deiner Seele sind das einzige, was man nicht spielen kann. Zerbrechlichkeit kommt dann zum Vorschein, wenn man am Stärksten sein möchte.
Doch wir sollten niemals vergessen, dass der Weg weitergeht und manchmal lohnt sich das Aufstehen und weitergehen. Symbolisch dafür, möchte ich mich aufraffen und wieder zu mir kommen. Und mich bei denen entschuldigen, denen ich in Zeiten, wo ich mich selbst aufgegeben habe, sehr sehr wehgetan habe. Leider werden diese Tage wiederkommen, denn sie sind nunmal Teil der Persönlichkeit.




Hinterlasse ein Kommentar