8.-12. Juni 2010,
Studienreise, Wiesbaden
10. Juni 2010
Ich weiß gar nicht mehr, wie der Tag anfing. Ich weiß nur noch, dass wir, Ellis und ich, total müde waren. Dilli mindestens genauso. Dilli spielte mit dem Gedanken an dem Tag schon abzureisen, da sie nur noch einen Wohnungsbesichtigungstermin hatte.
Tag 2 der Eignungstests stand also an. Das Wetter am Morgen war noch etwas vom Gewitter der Nacht getrübt. Aber das ließ dann auch im Laufe des vormittags nach. Ellis und ich kamen etwas später als am Vortag an, fanden leider keinen Prakplatz mehr … den, den wir zuerst hatten, da waren wir unsicher wegen Parkverbot. Also sind wir einmal um den Campus gefahren und haben da dann unter Bäumen geparkt. Wir hatten auch eine andere Mitbewerberin mitgenommen, Laura. Die hatte Ellis dann auch mit an unsern Tisch mit eingeladen beim Frühstück
Und dann mussten wir noch bergauf gehen, Laura hatten wir schon vorher abgesetzt gehabt. Und dann kamen Ellis und ich dann auch grade so noch rechtzeitig an. 2-3 weitere Aufgaben warteten auf uns und dann folgte die große Pause. 12 Uhr war Schluss und wir hatten noch gemeinsam geplant gehabt, Wiesbaden ein bisschen zu erkunden.
Wir haben uns dann alle draußen getroffen. Und mit alle meine ich: Luca, Eva, Marta, Julia, Laura, Nenia, Ellis und mich.
Wir sind zunächst erst mal von der Jugendherberge runter gegangen in die Innenstadt. Wir hatten natürlich totalen Kohldampf. Und haben dann überlegt, wohin es uns dann treiben mag. Und dann haben wir uns für Nordsee entschieden. Und ich habs mal wieder geschafft 3 riesen Gräten drin zu haben – einer der Gründe warum ich Fisch nicht leiden mag. Aber ansonsten hatte das recht gut geschmeckt. Dann rief jemand Julia an und das war der den ihr auf den Bild seht. Ich hab leider seinen Namen vergessen, ich weiß, dass er aus Gießen kam, ich glaub er hieß Sascha. Luca und Julia sind sofort losgerannt und der Rest von uns langsam hinterher. Aufeinmal hatten wir uns verloren und telefonierten und bis sie dann endlich wieder zurückkamen.
Na ja, dann sind wir zu Starbucks, Luca, Julia und ich dachte aber “nee besser nicht” und so sind wir ins Mäcces um die Ecke gegangen. Sascha (?) hatte sich da erst mal was zu essen geholt. Luca und Julia haben sich n Eiskaffee geholt und ich mir nen Frapé. Was folgte, war eine chillige Pause, in der wir alle unsere Kaltgetränke genossen. Julia und Luca sind irgendwann los und irgendwo nachfragen, wegen Sehenswürdigkeiten oder sowas. Ich hatte natürlich meinen supercoolen Stadtplan dabei
Wir sind dann also irgendwann durch diese Gassen vom Marktplatz runter, durch diese Restaurant-Gasse und dann zur Marktkirche. Hatten vorher aber noch vorm Hessischen Landtag ein Gruppenfoto machen lassen
Dann wollten sich alle noch das innere der Kirche anschauen – und wer mich kennt, weiß warum ich da jetzt nicht unbedingt Bock drauf hatte ![]()
Wieder draußen, schossen wir hier und da noch ein paar Fotos und genossen mal wieder eine kleine Pause in der wir das weitere vorgehen planten ;D.
Nach kurzer Rast vor der Kirche sind wir weiter, über die Wilhelmsstraße, in den Park gegangen. Und haben dort noch einige Fotos gemacht und alles. Dann sind wir zu nem Theater – ich glaub, dass es das Hessische Landestheater war. Auf jeden Fall saßen wir dort am Rande vom “Weiher” und haben bis 17 Uhr gequatscht und gechillt. Sind dann wieder hoch zur Herberge getrottet. Marta und ich hatten uns in der Marktstraße noch schnell was zum Trinken gekauft – weil wir natürlich die Zeit über nichts getrunken hatten. Und dann Laura und ich 5 min vor der Herberge noch schnell im Penny, wo ich noch was an Futter eingekauft hatte und Taschentücher. Und dann sind wir langsam hochgetrottet – nicht achtend, wie spät es war.
Ellis und Sascha (?) standen draußen und warteten schon trampelnd und dann mit Schrecken haben wir gecheckt, dass es schon kurz vor 6 war und wir um 18 Uhr zur Abendveranstaltung wollten. Haben uns dann diese Präsentation angeschaut, einige Videos, Poster und Plakate von Studenten dann wieder einige Zeit Pause, die wir aufm Campus im Gras genossen, und dann wieder rein. Und dann wurde bekannt gegeben, wer am nächsten Tag zum Gespräch kommen durfte. Aus unserer Gruppe sogar gleich 3 Leute. Ich nicht, hab leider nur mikrige 3 Punkte von möglichen 30 erreicht. Aber ich hatte eh damit gerechnet (der Bescheid kam nich direkt, sondern erst eine Woche später). Also wieder Menschenwanderung zum Mappe abholen.
Und dann waren Laura und ich unten und haben noch mit zwei anderen gesprochen gehabt. Haben uns 2 Stunden gewundert, wo die andern waren. Nach einem Anruf bei Dilli, die da schon auf dem Heimweg war, wusste ich dann, dass ich keine Ahnung hatte, ob die alle nun schon in der Herberge waren oder noch auf dem Campus. Ich hatte Ellis dann auch 3-4 Mal anzurufen versucht, und SMS geschrieben und es kam einfach keine Antwort. Dann hatte uns der eine Typ angeboten uns zur Herberge zurückzufahren. Ich meinte noch, dass ich wissen wollte, ob die alle schon weg sind oder nicht – Ellis ihr Auto stand noch da. Kurios.
Dann an der Herberge, standen Laura und ich noch ne Weile draußen und haben gequatscht. Als noch ein Typ aus Thüringen mit uns sprach. Dann hatten wir auch mit ihm noch bis ca. 23 Uhr eine knappe halbe-ganze Stunde bequatscht und erfahren, dass er sich das 2. Mal beworben hatte und auch in 2 Wochen in Darmstadt dabei sein würde.
Irgendwann kamen die andern, aber von Ellis noch keine Aussicht. Alle Parkplätze besetzt, und so parkten Marta und Ellis auf dem Herbergsgelände.
Laura nahm ich dann mit unser Haus (die Mehrbettzimmer waren in einem andern Zimmer als die Einzelbettzimmer). Und dann wollte ich grad in mein Zimmer, als ich sah, dass da jemand schlief. Hatte dann später Ellis auch gleich Bescheid gesagt, wir also ruhig und leise Sachen reingepackt und alles und sind nach nebenan zu den andern gegangen und haben da noch so ne dreiviertel Stunde gequatscht. Auf der Etage waren noch kleine Kinder, mit deren 2 Erziehern ich noch erzählt hatte, während ich auf Ellis gewartet hatte.
Wir hatten dann intern noch Mappenbewertungen und anschauen gemacht und dann ging Laura langsam wieder rüber und Ellis und ich ins andere Zimmer. Wir verabschiedeten uns von den andern, da sie alle morgen fahren würden – Marta, Julia und Nenia hatten allerdings noch ein Gespräch.
Und dann folgte eine Nacht, nach der alles anders und einsam wurde.
























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